Die Liste sagt Bescheid. Und sonst ist sie still.
Eine geteilte Einkaufsliste lebt davon, dass alle wissen, was drauf steht. Aber eine App, die bei jedem Artikel vibriert, schaltet man nach zwei Tagen ab – und dann meldet sie auch das nicht mehr, was man hätte wissen wollen. Diese Seite zeigt beides: worüber Listification dich informiert, und wie viel Mühe darauf verwendet wurde, dich in Ruhe zu lassen.
Ein Satz pro Meldung. Mehr sagt die App nicht.
Jede Mitteilung trägt den Namen der Liste als Titel und in aller Regel einen einzigen Satz darunter. Keine Werbung, kein «Wir vermissen dich», keine Angebote – das ist keine Einstellung, sondern eine Regel. Die fünf unten sind die, die du im Alltag siehst; war die App länger geschlossen, holt das System die Änderungen selbst und kann dabei auch melden, dass jemand Artikel erledigt oder entfernt oder die Liste umbenannt hat.
Die Einladung ist angekommen
Du hast einen Link verschickt und weisst nicht, ob er funktioniert hat. Diese Meldung beantwortet genau das – sie geht nur an dich als Besitzer der Liste, und zwar einmal: wenn die erste Person die Einladung annimmt.
Das Kernstück
Der Grund, warum man eine Einkaufsliste überhaupt teilt. Die Namen stehen mit dabei, damit du nicht erst die App öffnen musst, um zu wissen, ob es dich betrifft – etwa, weil du sowieso gerade im Laden stehst.
Eine Zuweisung, die auch ankommt
Ein Artikel, den dir jemand zuteilt, ist keine Zuweisung, solange du nichts davon erfährst. Zuweisen ist eine Pro-Funktion – die Meldung darüber zu bekommen, ist es nicht.
Zuweisen ist ProDu musst nicht mehr los
Der nützlichste Moment im ganzen Ablauf, und er kommt höchstens einmal pro Einkauf. Genannt wird die Person, die abgehakt hat – nicht die, die die Liste geschrieben hat; in den meisten Haushalten sind das zwei verschiedene.
Was du im Rhythmus kaufst
Wiederkehrende Artikel tragen sich selbst wieder ein und sagen es dir am Morgen. Die einzige Mitteilung hier, die nichts mit dem Teilen zu tun hat – und die einzige, die auch ohne iCloud funktioniert.
ProUnd wann sie schweigt
Das ist der Teil, der die Arbeit gemacht hat. Die Regeln stehen nicht in einem Einstellungsmenü, sondern im Code – sie gelten, ohne dass du sie suchen musst.
Nie über dich selbst
Über das, was du selbst hinzufügst oder abhakst, sagt dir die App nichts – auch nicht von deinem zweiten Gerät aus. Verglichen wird mit deinem iCloud-Konto, nicht bloss mit diesem Telefon.
Nie über die Liste, die offen ist
Wer gerade draufschaut, sieht die Zeile ohnehin auftauchen – ein Banner darüber wäre nur Müll im Mitteilungscenter. Gesagt wird es trotzdem: kurz, auf genau dieser Liste.
Nie über private Listen
Nur Listen, die du mit jemandem teilst, melden sich – eine Liste, die nur dir gehört, ändert sich nicht von selbst. Einzige Ausnahme: die Erinnerung an wiederkehrende Artikel, und die kommt von dir.
Der erste Ton ist laut, jeder Nachtrag ist stumm
Kommen weitere Artikel dazu, wird dieselbe Meldung lautlos aktualisiert. Dein Telefon vibriert kein zweites Mal für denselben Einkauf.
Kein Badge
Listification setzt nie eine Zahl auf das App-Symbol. Eine Einkaufsliste ist nie «gelesen» – die Zahl würde nie mehr verschwinden.
Nie Werbung, nie «Wir vermissen dich»
Keine Angebote, keine Prospekte, keine Reaktivierung. Dieser Kanal gehört deinem Haushalt, nicht dem Marketing.
Und die eine Grenze, die wir nicht verschweigen
Den Weckruf schickt die iCloud an alle Geräte deines Kontos, und eine App darf ihn nicht unterdrücken. Lässt sich daraus kein Satz bauen – weil die Liste offen ist, stummgeschaltet ist oder die Änderung von dir selbst kam – bleibt eine tonlose Zeile: «Es gibt Neues in einer geteilten Liste». Ohne Ton, ohne Namen, ohne Inhalt.
Eine Meldung statt zwanzig
Anna schreibt fünf Minuten lang die Wocheneinkaufsliste. Ohne Sammler wären das fünf Meldungen – genau das Verhalten, das jemanden dazu bringt, Mitteilungen abzuschalten. Stattdessen wartet die App, bis das Tippen aufhört: jede neue Änderung setzt die Uhr zurück.
Und wer es eilig hat, wartet nicht ewig: spätestens fünf Minuten nach der ersten unberichteten Änderung geht die Meldung raus, auch wenn immer noch getippt wird. Der Fall, der am meisten zählt, ist schliesslich der, in dem du schon zwischen den Regalen stehst.
Wie bei einer Gruppe, die gerade zu viel redet
Halte eine Liste in der Übersicht gedrückt – oder öffne ihre Einstellungen – und schalte sie stumm. Für einen Tag, eine Woche oder für immer. Die anderen Listen bleiben davon unberührt.
Eine Stummschaltung ist ein Datum, kein Schalter. «Stumm», ohne Ende, ist die Einstellung, die man vergisst – deshalb steht im Menü, bis wann sie gilt, und die Liste bekommt in der Übersicht ein durchgestrichenes Glöckchen. Läuft sie ab, wird die stille Woche nicht nachgereicht: es geht weiter ab jetzt.
Und wenn keine Mitteilung kommt?
Eine Mitteilung ist ein Bonus, nie der Mechanismus. iOS entscheidet selbst, wann es eine App im Hintergrund weckt, und wenn eine Meldung ausbleibt, darf trotzdem nichts verloren gehen. Deshalb merkt sich die Liste es zusätzlich selbst.
«3 neu» steht neben der Liste, bis du hinschaust – unabhängig davon, ob je eine Mitteilung angekommen ist. Auch bei einer stummgeschalteten Liste bleibt der Marker: stumm heisst leise, nicht blind.
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Drei Schritte, und keiner davon beim ersten Start
Listification fragt beim Öffnen nie nach der Mitteilungserlaubnis. Gefragt wird in dem Moment, in dem sie einen Sinn ergibt: wenn du eine Liste teilst oder eine Einladung annimmst. Und wenn du ablehnst, kommt die Frage nicht wieder.
- Teile eine Liste – über das Teilen-Symbol in der Liste, per Link oder direkt an eine Person.
- Erlaube die Mitteilungen, wenn iOS fragt. Das passiert beim Teilen, nicht beim Start – der Schalter in den Einstellungen ist von Anfang an an.
- Wähle, was du hören willst: «Jemand tritt einer Liste bei», «Artikel kommen dazu», «Der Einkauf ist erledigt», «Dir wird ein Artikel zugewiesen». Alle vier sind zu Beginn eingeschaltet.
Sind Mitteilungen in den iOS-Einstellungen ausgeschaltet, zeigt der Abschnitt keine toten Schalter, sondern eine Zeile, die dich direkt dorthin bringt.
Fragen zu Mitteilungen
Brauche ich Pro für die Mitteilungen?
Nein. Teilen und Mitteilungen sind in der Gratis-Version enthalten – beides würde wenig taugen, wenn nur eine Seite es hätte. Pro ist das Zuweisen von Artikeln; die Meldung, dass dir etwas zugewiesen wurde, bekommst du in jedem Fall.
Warum habe ich keine Mitteilung bekommen?
Der häufigste Grund: die Änderung war deine eigene, die Liste ist gar nicht geteilt, oder du hattest sie gerade offen – alle drei sind Absicht. Sonst prüfe unter Einstellungen → «Mitteilungen», ob der Schalter an ist, ob die Liste stummgeschaltet ist, und in den iOS-Einstellungen, ob Listification überhaupt Mitteilungen zeigen darf. Unabhängig davon steht «3 neu» neben der Liste, sobald etwas angekommen ist.
Merkt die andere Person, dass ich Artikel abhake?
Ist ihre App offen oder im Hintergrund: nur einmal, am Ende – «Anna hat den Einkauf abgeschlossen — alle 14 Artikel erledigt», und das höchstens einmal pro Einkauf. War ihre App länger geschlossen, holt ihr Telefon die Änderungen selbst und kann dabei auch «hat 3 Artikel erledigt» melden. Ein Vibrieren bei jedem Rüebli gibt es in keinem Fall.
Kann ich eine einzelne Liste stummschalten?
Ja. Halte sie in der Übersicht gedrückt oder öffne ihre Einstellungen: 1 Tag, 1 Woche oder für immer. Die anderen Listen bleiben laut, und der «3 neu»-Marker erscheint weiterhin.
In welcher Sprache kommen die Mitteilungen?
In der Sprache, die du in der App eingestellt hast – nicht in der des Systems. Änderst du sie, werden noch nicht zugestellte Meldungen verworfen; die nächste Änderung meldet sich dann in der neuen Sprache.
Wer sieht meine Listen dabei?
Nur die Personen, mit denen du eine Liste ausdrücklich teilst. Die Daten liegen in der iCloud des Listenbesitzers, nicht auf einem Server von uns, und der Text der Mitteilung wird auf deinem Gerät geschrieben. Details in der Datenschutzerklärung.
Bald für iPhone
Gebaut von einer Person in der Schweiz, ohne Investoren und ohne Analyse-Tools. Wenn dir das gefällt, ist Pro der Weg, es zu unterstützen – deine Listen bleiben in jedem Fall gratis.